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Pflichtangaben

HEUMANN Bronchialtee SOLUBIFIX® T Teeaufgusspulver

Wirkstoffe:
Süßholzwurzel-Trockenextrakt, Eibischwurzel-Trockenextrakt und Primelwurzeln-Trockenextrakt, Thymianöl. 

Anwendungsgebiete:
Traditionell angewendet zur Unterstützung der Schleimlösung im Bereich der Atemwege. Traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Enthält Fructose, Glucose und Sucrose (Zucker).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Aziende Chimiche Riunite Angelini Francesco – A.C.R.A.F. S.p.A., 00181 Rom, Italien

Stand:

November 2019

  • Über Solubifix
  • Wirkstoffe

Mit der Kraft der Natur
zur Befreiung der Atemwege

HEUMANN Bronchialtee Solubifix® T besteht ausschließlich aus hochwertigen, pflanzlichen Wirkstoffen, die sich seit Generationen zur Hustenlinderung bewährt haben und in der modernen Pflanzenheilkunde unverzichtbar sind.

Genau diese Mischung ausgewählter Arzneipflanzen in HEUMANN Bronchialtee Solubifix® T kann Ihre Hustenbeschwerden schnell und wirksam lindern.

Dazu werden unter anderem die schleimlösenden, entzündungshemmenden, krampflösenden* und reizlindernden Effekte ausgewählter Heilkräuter genutzt – damit sich der Schleim auflöst und die Atemwege befreit werden. Die ganze Kraft der Natur zur Schleimlösung bei Husten.

*EMA/HMPC/52980/2017

  • Lindert Hustenbeschwerden
  • Rein pflanzliche Wirkung
  • Guter Geschmack
  • Schnelle Zubereitung
  • Glutenfrei
  • Laktosefrei

Eibisch – lange Tradition bei Husten

Eibisch (botanisch „Althaea officinalis“) ist ein Malvengewächs und hat seine ursprüngliche Heimat vermutlich in der Region zwischen dem Kaspischen Meer und dem östlichen Mittelmeerraum. Die Staude wird bis zu 1,5 Meter hoch und hat wunderschöne, helle Blüten. Als Heilpflanze hat Eibisch gerade bei Husten eine lange Tradition. Aber auch in der Küche kommt er in einigen Ländern zum Einsatz: Die Blüten und die jungen Blätter sind essbar und werden zum Beispiel in Frankreich gerne als Salat verzehrt.

eibisch als arzneipflanze

Bereits in der Antike war Eibisch als wirksames Hustenmittel bekannt und auch die heilkundigen Klostermönche des Mittelalters kannten den unschätzbaren Wert der Pflanze. Zu medizinischen Zwecken wurde schon damals in erster Linie die Eibischwurzel eingesetzt. Auch in der modernen Pflanzenheilkunde wird die traditionsreiche Arzneipflanze insbesondere bei Hustenbeschwerden angewendet.

Reizlinderung und Beruhigung

Das Besondere an Eibisch ist der hohe Gehalt an Schleimstoffen in der Wurzel – nicht umsonst wird die Pflanze im Volksmund auch „Schleimwurzel“ genannt. Diese Schleimstoffe ermöglichen es, dass sich die Inhaltsstoffe von HEUMANN Bronchialtee Solubifix® T wie eine Schutzschicht über die Entzündung in den Atemwegen legen.

Auf diese Weise wirkt Eibisch reizlindernd und beruhigend – eine echte Wohltat bei Hustenbeschwerden und gereizten Atemwegen.

Steckbrief*

  • botanisch: Althaea officinalis
  • Malvengewächs mit hellen Blüten
  • traditionell als Mittel gegen Husten eingesetzt
  • wirkt reizlindernd und beruhigend

Steckbrief*

  • botanisch: Primula veris
  • schlüsselbundähnlicher Blütenstand mit gelben Blüten („Schlüsselblume“)
  • v. a. bei Erkältungskrankheiten und Bronchitis bewährt
  • schleimlösende Wirkung fördert das Abhusten

Primel – Als Heilpflanze bei Atemwegsleiden besonders geschätzt

„Primula veris“ – die botanische Bezeichnung der Primel – bedeutet so viel wie „die Erste des Frühlings“ und weist auf ihre frühe Blütezeit (März/April) hin. Aufgrund des schlüsselbundähnlichen Blütenstandes wird die Primel auch Schlüsselblume genannt.

Da die Primel im Mittelmeerraum nicht verbreitet ist, war sie in der Antike noch nicht bekannt. In der Volksheilkunde des Mittelalters wurde sie jedoch von Heilkundigen bei vielfältigen Beschwerden (z. B. bei Gicht) eingesetzt. Auch die Äbtissin und Naturmedizinerin Hildegard von Bingen wusste die positiven Effekte der Heilpflanze zu schätzen.

In der modernen Naturheilkunde wird die Primelwurzel insbesondere bei Erkältungskrankheiten, Bronchitis und generell bei Verschleimungen der Atemwege angewendet.

Wirkungen bei Hustenbeschwerden

Als Bestandteil von HEUMANN Bronchialtee Solubifix® T besitzt die Primelwurzel bei quälendem Husten und verschleimten Atemwegen folgende Effekte:

  • Schleimlösung in den Atemwegen (sekretolytische Wirkung)
  • Förderung des Abhustens (expektorierende Wirkung)

Diese Wirkungen werden vor allem durch die in der Primelwurzel enthaltenen Saponine vermittelt, die zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen zählen.

Süssholz – Hilfe aus der Natur bei Husten & Co.

Süßholz („Glycyrrhiza glabra“) ist ein Vertreter aus der Gruppe der Schmetterlingsblütler und wird auch Hustenwurzel oder Lakritzenwurzel (Faboideae) genannt. Die Staudenpflanze wird ca. 1-1,5 Meter hoch und verfügt über ein ausgedehntes Wurzelsystem („Rhizom“). Die lilafarbenen Blüten sind traubenförmig angeordnet. Charakteristisch ist der süßliche Geschmack des Wurzelsaftes, der auch zur Herstellung von Lakritz verwendet wird.

Die Heilkräfte der Süßholzwurzel sind seit Langem bekannt und werden bei vielfältigen Beschwerden genutzt. Die Verwendung von Süßholz als Heilpflanze bei Husten und Atemwegserkrankungen lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen.

Wrkung von Süssholz bei Husten und verschleimten Atemwegen

Wichtige Inhaltsstoffe der Süßholzwurzel sind Glycyrrhizinsäure – ein Saponin, das expektorierend (auswurffördernd), sekretolytisch (schleimlösend) und sekretomotorisch (schleimabtransportierend) wirkt – sowie verschiedene Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe).

Als Bestandteil von HEUMANN Bronchialtee Solubifix® T Arzneitee wirkt Süßholz:

  • sekretolytisch (schleimlösend)
  • entzündungshemmend (antiphlogistisch)
  • schmerzlindernd
  • abschwellend (auf die Bronchien)

Steckbrief*

  • botanisch: Glycyrrhiza glabra
  • Schmetterlingsblütler mit lilafarbenen Blüten
  • schleimlösend
  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • abschwellende Effekte auf die Bronchien

Steckbrief*

  • botanisch: Thymus vulgaris
  • strauchartige Pflanze mit rötlichen Blüten
  • wirksamkeitsbestimmender Inhaltsstoff: Thymianöl
  • wirkt antibakteriell, schleimlösend und krampflösend

Thymian – als Arzneipflanze bei Husten und verschleimten Bronchien

Thymian kennen viele als schmackhaftes Gewürz der mediterranen Küche. Aber auch als Arzneipflanze hat der Thymian eine große Bedeutung.

Die strauchartige Pflanze zählt zu den Lippenblütlern und hat im Frühsommer kleine Blüten, die rötlich gefärbt sind. Ursprünglich war der Thymian nur in Südeuropa, auf dem Balkan und im Kaukasus beheimatet.

Geschichte als Heilpflanze

Als Heilmittel wurde Thymian schon in der Antike zum Beispiel zur Wundbehandlung eingesetzt. Im 11. Jahrhundert wurde er über die Alpen nach Mitteleuropa gebracht und fortan von den Heilkundigen des Mittelalters bei zahlreichen Erkrankungen genutzt – schon Hildegard von Bingen erwähnte den Thymian in ihren Schriften. Als Anwendungsgebiete wurden insbesondere Atemwegserkrankungen, Krämpfe und die Behandlung von Wunden genannt.

Der Thymian in der modernen Pflanzenheilkunde – Effekte bei Hustenbeschwerden

Der wirksamkeitsbestimmte Inhaltsstoff von Thymian ist das ätherische Öl, das Thymianöl. Es wirkt nicht nur sekretolytisch (schleimlösend), sondern besitzt auch krampflösende Effekte in den Bronchien. Zudem hat Thymianöl antibakterielle Wirkungen.

Thymian als Arzneipflanze – Effekte im Überblick:

  • antibakteriell
  • schleimlösend (sekretolytisch)
  • krampflösend (spasmolytisch)